Herr Dr. Becker
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Apple iPad - der ideale mobile digitale Assistent für die Anwältin und den Anwalt ?
Datum:
05.06.2010 um 11:20 Uhr |
Nach einer Woche Benutzung des Ipads bin ich umso mehr davon überzeugt, dass das iPad sich einen festen Platz in der Anwaltschaft und insb. im ra-micro Kanzlei-EDV Konzept erobern wird. Zusammengefasst das Ergebnis: Ich bin begeistert. Alles, was ich damit machen kann, mache ich mit dem Ipad, den Windows-Laptop nehme ich nur für Sachen, die der noch besser kann, wie insb. längere Text verfassen wie diesen Beitrag.
1. Ich denke, dass ich vorige Woche Samstag nacht einer der ersten war, der den Spiegel, den ich seit 1964 ununterbrochen lese, digital auf dem iPad gelesen hat. Ergebnis: Das funktioniert ausgezeichnet, macht Spaß, mit den Fingern zu blättern im digitalen Heft - online abonniert, Papier-Abo wird gekündigt.
2. Ikiosk vom Springer-Verlag die Woche genutzt (Welt, Bild, Bild kompakt). Das Ergebnis ist zwiespältig, ich habe an Herrn Döpfner geschrieben. Meine Kritik: Die Haptik des Gerätes wurde nicht ausgenutzt, das Lesevergnügen kommt mit dem einer Zeitung nicht mit. Welt kompakt geht am besten damit.
3. E-Mail Bearbeitung: ein einziges Vergnügen mit dem Gerät. Nur die virtuelle Tastatur ermöglicht kaum ein flüssiges Schreiben, man vertippt sich auch oft - ist so ähnlich, als wenn man mit dem Handy SMS "komponiert". Hier warte ich auf die Zusatztastatur, die es geben wird, die man in das iPad einstecken kann und dann eine richtige Tastatur zum Schreiben hat.
4. Es war für uns "eine Sache der Ehre", auf dem Anwaltstag bereits erste ra-micro Anwendungen auf dem iPad zu zeigen. Das war natürlich in Rund-um-die-Uhr-Arbeit mit heißer Nadel gestrickt. Lexbank und die Mobilsuite laufen aber schon mal ganz gut auf dem iPad, als Prototypen. So war das absolut erste, was ich mit dem iPad machte, der Aufruf von ra-micro Lexbank und das Ausprobieren der neuen Grundeigentum-Mietrechtsdatenbank (einer wahren Pretiose, die wir jetzt kostenlos für die ra-micro Anwender online erschlossen haben). "Schönheitsreparaturen" eingetippt mit der virtuellen Tastatur - solche Sachen gehen einwandfrei - und dann eine lange Entscheidung aus der Liste mit dem Finger angetippt. Und was dann geschieht, das ist das, was der Beginn einer lebenslangen Liebe zum Gerät hier war: Die Entscheidung kommt in den Browser - aber jetzt heißt es nicht, sich mit einer Maus oder mousepad da durchzukämpfen, bis man zu der gesuchten Stelle kommt - nein, mit dem Finger kann man die ganze Entscheidung vor und zurück"fliegen" lassen, man kann die Entscheidung überfliegen, man kann quer lesen! Und das noch viel besser, als wenn man die Entscheidung gedruckt vorliegen hätte. Hier ist für die speziellen Bedürfnisse des erfahrenen Praktikers zum ersten Mal ein Gerät, das die Informationsaufnahme und -verarbeitung und deren -suche besser löst, als alle anderen Geräte und Papier. Genau diese Finger-Bedienungs-Haptik, dieses "Fliegen" von großen Datenmengen über den Bildschirm - das ist 10-mal besser als jedes Blättern in Papier!
Ausblick: Wir arbeiten bei ra-micro mit einem grossen Team an der schnellstmöglichen Entwicklung einer anwaltlichen Unterstützung für den Anwalt auf dem iPad:
1. Spätestens am 1.7. wird als App im Appstore iPad Lexbank zur Verfügung stehen. Hier fassen wir juristische Komponenten zusammen, jur. Datenbanken , E-Gesetze nicht mehr in Buchform, sondern die Gesetze zum Wirklich-Arbeiten damit, in der Finger-Fliegetechnik, und Berechnungen und Tabellen.
2. Schnellstmöglich wird die Möglichkeit geschaffen, E-Akten ganz oder teilweise auf das Ipad zu übertragen. So kann man die Akten des Tages bequem mit sich führen - zumindest in den meisten Fällen die Akten im Auto lassen, das Schleppen von Papierkonvoluten über die Gerichtstreppen und -flure wird sich reduzieren, man kann sich vorsorglich auch eher parallele Sachen digital mitnehmen, deren Mitnahme sich aus Platzgründen oft schon verbietet.
3. Es ist die Übernahme der ra e suite auf das iPad vorgesehen, hier rechnen wir mit Ende des Jahres. Hier sollen dann Zeithonorarerfassung, ra e diktat und die Gebührenrechnung insb. realisiert werden, so dass der Anwalt optimal per E-Mail mit der Kanzlei und ra-micro Kanzlei-EDV kommunizieren und Daten austauschen kann.
Anregungen und Diskussionsbeiträge, Erfahrungen von Kolleiginnen und Kollegen zu diesem Thema sind herzlich willkommen.
drb
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Herr Stermann
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AW: Apple iPad - der ideale mobile digitale Assistent für die Anwältin und den Anwalt ?
Datum:
08.06.2010 um 13:03 Uhr |
Nach erster Inaugenscheinnahme und Prüfung teile ich die Ansicht, dass das Ipad zukünftig die anwaltliche EDV-Ausstattung bereichern wird. Das gilt natürlich stets auch unter der Maxime, dass Produkte der Fa. Apple immer auch sehr stark emotionale Befindlichkeiten bedienen, die ja bisher durch konventionelle Geräte eher vernachlässigt worden sind. Produkte, wie das Ipad, benutzt man einfach gerne, der Aspekt des Arbeitsgerätes tritt quasi in den Hintergrund.
Dieses " Look &Feel" spielt beim Einsatz nach meiner Ansicht ein nicht zu unterschätzende Rolle. So, sehe ich das IPad derzeit auch als hervorragende "Zeige-"Gerät, z. B. während des Mandantengesprächs. Dort kann man Unterlagen aus der Akte (z. B. Fotos der Gegenseite) im Gespräch mit Mandanten sehr gut zeigen und präsentieren; gleiches gilt sinngemäß für Karten, z. B. aus Map-Dientsten oder Webseiten, die man gerade benötigt.
Vor diesem Hintergrund wäre natürlich eine Einbindung vom RA-Mirco, dort wo es Sinn macht, mehr als wünschenswert. Das Ende der Papierakte sehe ich zwar noch nicht ganz - derzeit fahren wir in unserem Kanzleibetrieb, wie wohl viele Kollegen auch, allein schon aus haftungsrechtlichen Gründen, eine Hybrid-Lösung, d. h. neben dem DMS wird noch die Handakte geführt, das Ipad wird aber sicherlich den Trend zur E-Akte weiterhin fördern.
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Herr Mirke
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AW: Apple iPad - der ideale mobile digitale Assistent für die Anwältin und den Anwalt ?
Datum:
16.06.2010 um 13:53 Uhr |
Ich möchte zur Ergänzung auf den Artikel in der ra-micro Beilage der RENOpraxis verweisen, die in diesen Tagen erschienen ist: www.ra-micro-renopraxis.de/06-2010/1006-3.pdf
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Herr Theisen
Beiträge: 13
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AW: Apple iPad - der ideale mobile digitale Assistent für die Anwältin und den Anwalt ?
Datum:
19.06.2010 um 13:26 Uhr |
Ich war vom IPhone überzeugt, habe aber auf das HD2 von HTC gewartet und finde es besser. Mich hat die grundsätzliche Idee vom IPad überzeugt, warte aber auf die Konkurrenzprodukte. Obwohl ich nie ein IPad in der Hand gehalten habe, kann ich die Begeisterung von Herrn Dr. Becker nachvollziehen und die Vorstellung, auf einem Tablett in einem digitalen Gesetzbuch oder in einer E-Akte blättern zu können, finde ich fantastisch. Die Kritik an der virtuellen Tastatur kann ich nach den Erfahrungen mit meinem HD2 ebenfalls nachvollziehen und ich denke, dass auch bald eine Tastatur angeboten werden wird.
Der Kommentar von Herrn Stermann findet auch meine volle Unterstützung, wobei ich noch ergänzen möchte: Man kann nicht nur wunderbar angeben mit so etwas, man könnte zaubern: Ich besuche den Mandanten in seinem Büro, um eine "dicke Akte" zu besprechen. Ich habe alles dabei und finde ich leicht durch 1000 Blätter Akte, die schon mit Lesezeichen markiert sind. Noch besser: Im Gericht. Das Tablett fällt nicht auf. Wenn tatsächlich mal die Baterie leer sein sollte oder die richtige Akte gar nicht gespeichert, brauche ich keinen roten Kopf zu bekommen, weil ich vorher mit einem "Riesengetöse" ein Gerät aufgebaut habe. Und: zum ersten Mal könnte es so sein, dass man durch die digitalen Dokumente schneller zur gesuchten Stelle kommt als der Kollege, der noch analog arbeitet. Der Mandant, der dann neben einem sitzt, wird stolz auf seinen Anwalt sein. Jetzt meine Wünsche:
1. Ich wäre dankbar, wenn Sie mich nicht zwingen würden, in meinem Leben noch einmal zu Apple wechseln zu müssen. Vermutlich würde ich eher eine andere Lösung suchen.
2. Ich wäre dankbar, wenn Sie noch mehr darüber nachdenken würden, wie man die E-Suite wirklich gebrauchen kann. Das Tablett, IPad, WePad oder von mir aus auch ein NoteBook, ist die Elektronische Aktentasche. Wenn ich es anstelle, ist das Desktop der "Campingtisch" auf der ich meine fallbezogenen Unterlagen ausbreite. Der Campingtisch wäre in den beiden oben beschriebenen Fällen der Tisch meines Mandanten oder Tisch im Gerichtssaal. Warum kann ich in der E-Suite nicht alles zusammen haben, was ich brauche: Gesetzestexte, Berechnungen, insbesondere Kostenrechner, wie bereits vorhanden. Das sind Hilfmittel, die mobil parat zu haben einen Wettbewerbsvorteil bedeutet. Die lokale E-Akte gehört auch auf den "Campingtisch" aber bitte nicht alle Akten, sondern nur die, die ich zu dem Anlass gerade brauche! Ein vernünftiger Notizblock gehört auch auf den "Campingtisch". Die Notizen müssen nicht mit dem Kanzleisyxtem synchronisiert werden. Es ist keine Kunst, sie über E-Mail, ActiveSync oder sonstwie in das Kanzleisystem zu bringen und dort abzuspeichern oder in Texten zu verarbeiten. 3. Ich leide darunter, dass ich so selten eine E-Akte mobil dabei habe, weil das Übertragen von E-Akten auf die lokale E-Akte meines NoteBooks so kompliziert ist. Hier würde ich mir einen Knopf wünschen, mit dem ich eine komplette E-Akte leicht auf mein Laptop schicken kann, wo es dann nach Gebrauch wieder gelöscht wird. Auch da sollte man sich den tatsächlichen Gebrauch vorstellen, wie es im richtigen Leben ist. Der Termin ist um 10 Uhr. Um 09.30 Uhr ruft mich jemand an, und ich komme ohnehin zu spät los. Um die Sachen einzupacken, habe ich noch eine Minute. Wie bekomme ich in einer Minute die E-Akte 98/10 (eine Strafsache, gescannte Ermittlungsakte hat 500 Seiten) auf mein Notebook. (Es würde mir reichen, wenn es bei so einer dicken Akte nur in 5 Minuten ginge und nur "dünne" Akten in einer Minute auf das Mobilteil gebeamt wären.) MfG Hans Theisen
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Frau RAin Höhn
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AW: Apple iPad - der ideale mobile digitale Assistent für die Anwältin und den Anwalt ?
Datum:
20.06.2010 um 23:17 Uhr |
Als mein Mann und ich uns kennen lernten, traf ein eingefleischter Apple-Fan auf eine überzeugte Windows-Anwenderin. Zuerst bestach das elegante, schlichte und ”untechnische” Design. Dann überzeugte Apple auch in der Anwendung. Apple nimmt den ”normalen”, technisch eher weniger interessierten Nutzer gut an die Hand und macht den Einstieg leicht. Das Design der Geräte setzt sich in der Software fort, mit übersichtlichen, auf das Wesentliche reduzierten und weitestgehend selbsterklärenden Eingabemasken.
Als sich mein Mann ein iPhone zulegte, war ich als überzeugte Smartphone-Nutzerin zunächst skeptisch. Aber als ich sah, wie bequem E-Mails überwacht und beantwortet werden können, auch wenn die virtuelle Tastatur des iPhones sehr klein ist, wurde das Gerät bald unverzichtbar. Und mittels der integrierten GPS-Funktion kann ich überall hin finden, denn mit der ”Finger-Fliegetechnik” kann man prima Karten lesen. Und trotz des kleinen Bildschirms kann man sogar Dokumente und Bücher auf dem iPhone lesen.
Was beim iPhone eher Improvisation für unterwegs ist, ist beim iPad ausgewachsene Praxistauglichkeit. Wir haben im Freundeskreis ein iPad aus den USA mit drahtloser Apple "Bluetooth"-Tastatur als Zubehör ausprobieren können (hier in Dänemark ist das iPad leider bis auf Weiteres noch nicht erhältlich). Und dies ging ganz hervorragend: Man kann längere Texte mit der Tastatur tippen und trotzdem nebenher den Bildschirm mit dem Finger bedienen. Der kleine Sockel, auf den das iPad aufgesteckt werden kann, ist allerdings etwas wackelig. Aber letztlich könnte man das iPad wohl auch gegen die Aktentasche lehnen. Und mit dem ebenfalls erhältlichen ”iPad keyboard dock”, mit dem man iPad und Tastatur zusammenstecken kann, soll das Ganze wohl etwas stabiler, dann allerdings aber auch weniger mobil sein. Das habe ich noch nicht ausprobieren können.
Eine Symbiose von RA-MICRO und iPad dürfte für uns Anwälte im wahrsten Sinne des Wortes eine Arbeitserleichterung bringen, wenn die E-Akten für Auswärtstermine oder das Aktenstudium auf dem heimischen Sofa auf das iPad exportiert werden können. Ebenso wie Entscheidungen, Zeitschriften und Bücher, die viele von uns ebenfalls lieber zu hause lesen. Das iPad wird Akten-, Buch- und Zeitschriftendeckel zugleich. Das Schleppen von Papierbergen entfällt. Die virtuellen Dokumente sind quasi fassbar. Blättern und querlesen geht mindestens so gut wie in der Papierakte, -zeitschrift o.ä. Schön wäre es, wenn man virtuelle Kleblis mit Notizen anbringen könnte. Allerdings müssten diese dann ja wohl auch in die ”Hauptakte” zurückexportiert werden können. Und das Überschreiben der ”Hauptakte” im Büro durch den iPad ist möglicherweise gar nicht wünschenswert. Ich denke da vornehmlich an die Datensicherung und den haftungsrechtlichen Aspekt.
Übrigens meine ich, dass die Rechtslage in haftungsrechtlicher Sicht bei der E-Akte ähnlich gelagert sein sollte, wie beim elektronischen Kanzleikalender. Gibt es eine hinreichende Datensicherung, die das Wiederherstellen bei Datenverlust ermöglicht? Und ist für den Anwender überprüfbar, ob eine zur E-Akte erfolgte Speicherung vom System entsprechend verarbeitet wurde? Wenn dann auch noch die Archivierung sichergestellt ist, d.h. dass die Akte zu einem späteren Zeitpunkt wieder eingelesen und vollumfänglich angezeigt werden kann, sollte die parallel geführt Papierakte eigentlich entbehrlich sein.
Sobald DictaNet auf dem iPad läuft, dürfte auch das zusätzliche Diktiergerät für unterwegs entbehrlich werden, da über das Microfon des iPads Terminsvermerke in das iPad diktiert werden können. Diese sollten dann zur Akte gespeichert oder auch gleich per E-Mail an das Sekretariat geschickt werden können. Das virtuelle Zeitalter erreicht den Anwaltsalltag.
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Herr RA Matthis
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AW: Apple iPad - der ideale mobile digitale Assistent für die Anwältin und den Anwalt ?
Datum:
21.06.2010 um 11:52 Uhr |
zu Ihrem letzten Absatz bzgl. DictaNet: DictaNet Mobile for iPhone funktioniert auch auf dem iPad.
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Herr Theisen
Beiträge: 13
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AW: Apple iPad - der ideale mobile digitale Assistent für die Anwältin und den Anwalt ?
Datum:
22.06.2010 um 16:19 Uhr |
Ich möchte meinen Beitrag vom 19.06. ergänzen, nachdem ich gerade erfahren habe, dass auch die mobile-suite nicht weiter verfolgt wird und ich keine Unterstützung bekommen konnte, um mir auf mein Handy diese Mobile-Suite herunterzuladen. Ich hätte wirklcih gerne gewusst, ob ich also mit meinem HD2-Smartphone, das m.E. besser ist als das IPhone, von RA-Micro nicht mit Software für mobilen Einsatz versorgt werde. Dabei erlaube ich mir den Hinweis, dass mir Daten im Internet nur bedingt etwas nutzen. Wenn ich im Garten bin oder im Zug oder im Gerichtssaal im Keller, dann habe ich im Zweifel keinen (schnellen) Internetzugang. Hans Theisen, Rechtsanwalt
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Herr RA Matthis
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AW: Apple iPad - der ideale mobile digitale Assistent für die Anwältin und den Anwalt ?
Datum:
23.06.2010 um 14:03 Uhr |
Die bisher einzeln verfügbaren Mobilsuiten (für Windows Mobile Pocket PC, Windows Mobile Smartphone, Palm, Blackberry, Nokia/Symbian) werden durch die "Mobilsuite Online" abgelöst (derzeitige Beta-version unter https://www.ra-info.de/rcberechnungen/mobile). Diese ist plattformübergreifend auf nahezu allen Geräten nutzbar und durch die Onlinebereitstellung stets aktuell. Insbesondere bei den Windows Mobile Geräten war der Aufwand bei Aktualisierungen nicht mehr vertretbar. Alleine bei Windows Mobile gab es zuletzt 6 verschiedene Plattformen, für die jeweils eine eigene Version erstellt und gepflegt werden muss. Bei aktuellen Geräten wie dem HTC HD2 mit Windows Mobile 6.5 wären ebenfalls neue Anpassungen erforderlich, und für das zukünftige Windows Phone 7 müssen Anwendungen gar komplett neu geschrieben werden. Der Hinweis mit der erforderlichen Internetverfügbarkeit ist richtig, aber in der Regel verfügt man über die erforderliche Netzabdeckung und auch über einen entsprechenden Datentarif, so dass eine Verfügbarkeit in den meisten Fällen gegeben sein dürfte.
Auf dem HTC HD2 können Sie neben der o.g. Mobilsuite Online beispielsweise ohne weiteres auch die weiterhin verfügbaren und fortlaufend aktualisierten RA-MICRO Mobilgesetze für Mobilgeräte nutzen oder die RA-MICRO Terminsynchronisation über MS Outlook. Beides Offline Anwendungen, die keine Internetverbindung erfordern.
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Herr Theisen
Beiträge: 13
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AW: Apple iPad - der ideale mobile digitale Assistent für die Anwältin und den Anwalt ?
Datum:
07.08.2010 um 15:05 Uhr |
Vielen Dank, Herr Matthis, für den Hinweis! Ich habe ihn wegen Urlaubs etc. erst heute zur Kenntnis genommen und werde es entsprechend ausprobieren. Inzwischen habe ich den Film auf der RA-Micro-Seite zum IPad gesehen und dort genau das gesehen, was ich mir immer gewünscht habe: Ein Gerät, auf dem ich meine Akten nahezu besser lesen kann, als wenn ich eine Papierakte dabei hätte. (Und dazu habe ich auf dem Teil dann noch Literatur, Berechungstabellen etc.) Damit habe ich also einen echten Vorteil gegenüber Kollegen, die das nicht haben. Ich werde also meine Apple-Antipathie überwinden und mir ein IPad zulegen.
Ich habe aber eine Frage bzw. eine Bitte:
In einer Zivilakte habe ich einzelne Dokumente. Da ist es schön, wenn ich durch horizontale Bewegungen von einem Dokument zum nächsten komme und durch vertikale Bewegungen zu den weiteren Seiten des Dokuments. Das, was ich da auf dem Video gesehen habe, fand ich schon fantastisch. Aber was mache ich bei einer eingescannten Ermittlungsakte? Da habe ich bei einer Akte mit 500 Blättern vielleicht 5 bis 10 Teile à 50 bis 100 Seiten. Wenn ich die durch vertikales "Scrollen" durchlesen muss, bin ich gegenüber dem, der eine Ermittlungsakte im Ordner ausgedruckt vor sich liegen hat, unterlegen. (Denn der hat ja die wichtigen Seiten mit Klebenotizen markiert.)
Es gibt doch bei RA-Micro die Funktion, eine Akte wie ein Buch auszudrucken. Ich habe das noch nie gemacht, aber einmal bereits gesehen. Das müsste man auf dem IPad haben! Damit würde man mit horizontalen Bewegungen von Blatt zu Blatt und nicht von Dokument zu Dokument blättern. EDV-technisch würde das bedeuten, dass man die gesamte Ermittlungsakte zu einem einzigen Dokument verbindet.
Das wäre übrigens in Zivilakten auch noch besser als das, was ich gesehen habe. Kann man das hinbekommen? Man könnte dann z.B. dafür sorgen, dass man seine E-Akten vernünftig aufräumt und einen Prozessteil und einen Korrespondenzteil voneinander getrennt führt. Wenn man den Prozessteil auf dem IPad hat, dann liegen da ganz unten die Anlagen zur Klageschrift, darüber die Klage, darüber die Eingangsverfügung des Gerichts, darüber die Klageerwiderung (bzw. davor noch die Anlagen dazu) usw. usw. Das kann man sich als ein einheitliches "Buch" vorstellen und wenn man darin blättern könnte, dann wäre man mit dem IPad noch schneller als der Kollege, der analog in seiner Papierakte wühlt.
Ginge so etwas?
Abschließend bitte ich um Entschuldigung für meine Kritik, die auf Unverständnis beruhte! Das Video hat gezeigt, warum das mit dem IPad geht und kurzfristig mit dem WePad nicht gehen kann. Trotzdem hoffe ich, in ein oder zwei Jahren mein IPad wegschmeißen zu dürfen, weil ich im Leben nicht auf Outlook verzichten möchte und das hätte ich eben gerne auch noch auf dem mobilen Teil, dass ich mir schon so lange wünsche! MfG Hans Theisen
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Herr Dr. Becker
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AW: Apple iPad - der ideale mobile digitale Assistent für die Anwältin und den Anwalt ?
Datum:
10.08.2010 um 15:12 Uhr |
Zu den angesprochenen Themen:
1. Das mit dem vertikal und horizontal Blättern kann man nur erörtern und verstehen, wenn man das praktisch genutzt hat, dann stellt sich das anders dar. Horizontal wird geblättert, wie im Buch. Das ist bei längeren Texten mühsam, Blatt für Blatt vorwärts zu kriechen. Vertikal können die Touchscreens mit dem Finger ein "Fliegen" des Textes erzeugen, je nach Geschwindigkeit der Fingerbewegung. Ein besseres Wort als "Fliegen" (von überfliegen des Textes abgeleitet) fällt mir dazu nicht ein. Hier kann man viel schneller als bei Papier längere Texte überfliegen und und an die richtige Stelle kommen.
2. Zur Strafakte 500 Seiten: Diese sollte man handlichen Stücken, z.B. je 50 Seiten, einscannen, dann hat man quasi 10 Teile a 50 Seiten. Längere Dokumente sind in allen Readern und gerade schwächeren Laptops ein Leistungsproblem. Hier funktioniert die Technik des Ipad dann gut.
3. Eine Alternative bietet ra-micro 7 mit der E-Akten Funktion: Senden an ra e book. Hier wird die Akte zu einem e-book zusammengefasst, das mit dem Adobe digital editions reader dann komfortabel gelesen werden kann, sie finden diese Akte nach dem Export in der ra-micro 7 Menuefunktion "ra e book" wieder. Der Adobe e reader ist eine optimale Möglichkeit für das Lesen von beliebigen ebooks, die man z.B. von einer Buchgeschäftsseite geladen hat. Hier kann man die e-books (also auch die ra-micro akten) dann auf e-book reader Geräte laden und mitnehmen, besonders gut ist der Sony e-book reader angebungen, der ein Spitzengerät hier darstellt. Das ist also eine Alternative zum Apple Ipad.
4. RA-MICRO setzt keineswegs hier nur auf Apple Geräte, sondern wir unterstützen selbstverständlich diese Touch-Pad Tablett Technologie insgesamt. Insofern möchte ich meine eingangs oben geäußerte enthusiastische Sympathibekundung für das Ipad auf alle Geräte mit solcher Funktionaliät erweitern. Microsoft wird im September 2010 mit Windows Touch eine Technologie herausbringen, die Softwareentwicklern die Herstellung ähnlicher Bedienungen auf Windows-PCs wie auf dem Ipad ermöglicht. Wir werden sofort nach Erscheinen Windows-Tabletts auch unterstützen. Besonders begeisternd ist hier der neue Lenovo Laptop X201 T, der seinen Touch Bildschirm auch drehen kann und dann wie ein Tablett PC wirkt. Hier wird dann der Wunsch von Herrn Theissen Wiirklichkeit, eine normale Windows PC Oberfläche mit dem innovativen Finger-Dokumenten Handling des Ipads zu verbinden.
drb
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Herr Theisen
Beiträge: 13
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AW: Apple iPad - der ideale mobile digitale Assistent für die Anwältin und den Anwalt ?
Datum:
13.08.2010 um 08:30 Uhr |
Herzlichen Dank, Herr Dr. Becker, für Ihre Erläuterungen
1.-3.) wenn vertikal Blättern (=Fliegen) schneller ist als horizontal, dann macht es ja keinen Sinn, die ganze zu einem Dokument zusammenzufassen, damit man es dann nur horizontal durchblättern kann. Ihre Ausführungen haben mir auch noch einmal klar gemacht, dass es sinnvoll ist, strickt die Anweisung zu geben, dass Ermittlungsakten in 50er-Portionen gescannt werden. Ich habe immer als Nachteil gesehen, aber auf dem Ipad wäre es sogar ein Vorteil.
4. Danke auch hier für Ihre Klarstellung! Allerdings hatte mich gerade die von Ihnen am 05.06. dargestellte beschränkte Funktionalität des Ipads überzeugt. Das Ipad (oder WePad oder was auch immer) zum Lesen oder besser schwerpunktmäßig für die Information (Akten, E-Books, Tabellen, Internet-Surfen). Das Notebook für die eigene Arbeit: Schriftsätze oder Aufsätze, also längere Texte. Die Kollegen, die selbst gar nicht schreiben oder nur wenig schreiben, die bräuchten dann überhaupt kein (wesentlich teureres) Notebook.
Da gibt es dann praktisch nur einen Mangel beim Ipad: es fehlt das Outlook. Vielleicht werde ich dann jetzt doch erst einmal bis September warten, ob mir das Wepad, das ja praktisch als "Windows-Ipad" angepriesen wird (wie das HD2 ein "Windows-Iphone" mit gleichwertiger Funktionalität ist), besser gefällt.
hans theisen
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Herr RA Matthis
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AW: Apple iPad - der ideale mobile digitale Assistent für die Anwältin und den Anwalt ?
Datum:
17.08.2010 um 10:32 Uhr |
Die wichtigsten Funktionen von MS Outlook (E-Mail, Kalender und Kontakte) sind auf dem iPad mit den Funktionen "Mail", "Kontakte" und "Kalender" vorhanden. Insb. das Lesen und Schreiben von E-Mails ist sehr komfortabel und intuitiv. Über die Synchronisationsfunktion in iTunes lassen sich die Inhalte mit MS Outlook auf dem PC synchroniseren, über den (kostenpflichtigen) "MobileMe" Dienst von Apple sogar drahtlos mit Push-Funktion alle 15 Minuten.
Nachtrag zur "Mobilsuite Online": Diese ist inzwischen freigegeben und unter www.ra-micro.mobi direkt aufrufbar. Weitere Informationen zur Mobilsuite Online sind auf der RA-MICRO Homepage > RA-MICRO Mobilsoftware > Mobilsuite Online zusammengefasst (direkter Link: Mobilsuite Online Produktseite)
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Herr Theisen
Beiträge: 13
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AW: Apple iPad - der ideale mobile digitale Assistent für die Anwältin und den Anwalt ?
Datum:
17.08.2010 um 18:36 Uhr |
Herzlichen Dank, Herr Matthis, ich denke, jetzt bin ich reif für´s Ipad.
Herzlichen Dank auch für den Hinweis auf die Mobilsuite-Online und herzlichen Glückwunsch für diese Mobilsuite. Ich finde die einfache grafische Gestaltung wunderbar. Da sieht man auf einen Blick, was man zur Verfügung hat! Und mit dem Opera-Browser auf meinem HD2 habe ich jetzt endlich diese Berechnungen, die man immer mal mobil braucht, blitzschnell zur Verfügung! Danke. Hans Theisen
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Herr Reichel
Beiträge: 11
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AW: Apple iPad - der ideale mobile digitale Assistent für die Anwältin und den Anwalt ?
Datum:
18.08.2010 um 15:41 Uhr |
Hinsichtlich des WePad möchte ich ja nun niemand frustrieren, aber erstens musste es schon umgenannt werden - es heisst nun WeTab (hier ist wohl Apple eingeschritten) und zweitens was viel wichtiger ist:
Das WeTab basiert auf Linux, Android und Adobe Air.
Ich sehe da zur zeit keine Möglichkeit Outlook wirklich ans Laufen zu bekommen.
Es bleibt zudem abzuwarten ob es wirklich erscheint, es gibt da derzeit einigen Rummel was das WeTab betrifft.
Ich habe ein Beta Modell in der Hand gehabt und es hat mir selbst überhaupt nicht gefallen - viel zu viele Lüftungsschlitze dran (was ja nichts heissen mag, aber es läasst doch vermuten das bei Abdeckung derselbigen, das Gerät überhitzt)
Betreibe selber das Ipad und bin rundum zufrieden, incl. Remote Zugriff auf einen in Netzwerk laufenden alten Rechner zwecks Direktzugriff auf RA-Micro.
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Herr RA Schmidt
Beiträge: 4
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AW: Apple iPad - der ideale mobile digitale Assistent für die Anwältin und den Anwalt ?
Datum:
20.08.2010 um 12:53 Uhr |
Ohne Windows Mobile an dieser Stelle zu sehr in den Vordergrund rücken zu wollen, kann auch ich die neuen HTC Windows Mobile Smartphones empfehlen. Ich arbeite mit einem HTC Smartphone, indes die Variante Touch Pro 2 mit herausschiebbarer Tastatur, das zu meiner mobilen Kommunikationszentrale geworden ist. Mit kostenlosem Windows Live Push-E-mail-Dienst sowie Abruf meiner weiteren E-Mail-Konten alle 5 Minuten und Anrufumleitung auf das HTC, kommen Informationen stets schnell an und auch längere E-Mail-Antworten sind dank der Tastatur kein Problem – trotzdem hält der Akku einen ganzen Arbeitstag durch.
Mit der Zusatzsoftware WMWifirouter (www.wmwifirouter.com/) habe ich außerdem mein HTC zu einem mobilen Hotspot umgewandelt. Dieser dient dem iPad (ohne UMTS-Karte) als Internetzugangspunkt mit voller HSDPA- und HSUPA-Geschwindigkeit des HTC, wenn sonst kein Hotspot zur Verfügung steht. Vollständigkeitshalber sei aber erwähnt, dass nur die WEP 128-bit Verschlüsselung unterstützt wird – eine Verschlüsselungstechnologie, die mit entsprechender Technik und Wissen, binnen relativ kurzer Zeit entschlüsselt werden kann. Sensible Kommunikation sollte nicht auf Dauer und in belebten Räumen über diese WLAN Verbindung übermittelt werden, es sei denn, die eigentliche Datenverbindung selbst ist ebenfalls verschlüsselt.
Das iPad oder einen kleinen Tablet-PC, wie z.B. der X201T, kann und soll das HTC aber nicht ersetzen. Die für ein Smartphone durchaus ansehnlichen 800x480 Bildpunkte reichen z.B. für ein umfangreiches Aktenstudium nicht aus. Als Notlösung kann zwar über den eingebauten Windows Mobile RDP Client auch auf einen RA-MICRO Rechner zugegriffen werden, um Adressen oder Aktenbeteiligte zu suchen – längeres Arbeiten am RDP-PC kann ich aber darüber nicht empfehlen. Die größeren Bildschirme des iPad oder des X201T sind für die oben genannten Tätigkeiten wesentlich angenehmer und letztlich auch produktiver.
Als neue Anwendungsmöglichkeit für das iPad im Kanzleialltag kann das iPad auch als Maus- und Tastaturersatz eines per Teamviewer HD (kostenlose App) verbundenen PCs gesehen werden. Der Hintergrund der Idee ist die Bedienung eines an einem großen Flachbildfernseher angeschlossenen PCs, der als HD-Videokonferenzcomputer (ra-micro Vidyo) verwendet wird. Sitzt man am Konferenztisch kann man den PC so steuern, als hätte man ein großes Touchpad samt unauffälliger Tastatur. Bedingung ist, dass das iPad eine Internetverbindung hat und auf dem zu steuernden PC die Teamviewer-Software in der PC-Version läuft.
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Herr Theisen
Beiträge: 13
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AW: Apple iPad - der ideale mobile digitale Assistent für die Anwältin und den Anwalt ?
Datum:
23.08.2010 um 15:33 Uhr |
Danke, Herr Reichel, Herr Schmidt, ich habe das Ipad schon bestellt...
Jetzt gehe ich in Vorbereitung meiner Anschaffung daran, die elektronischen Akten vorzubereiten. Ich hätte natürlich gerne, dass ich möglichst nur die Dateien aus einer Akte mitnehme, die ich brauche. Dazu wäre eine Ordnereinteilung nicht schlecht. Das geht, muss aber Akte für Akte vorgenommen werden. Gibt es da noch eine andere Lösung, um eine Akte sinnvoll z.B. in einen Korrespondenz und in einen Prozessteil zu teilen? Wenn nicht, wäre das gleich ein Verbesserungsvorschlag. Wichtig ist, dass man beim Abspeichern eines Dokuments gleich gefragt wird, in welchen Ordner es gehört. HT
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Herr RA Schmidt
Beiträge: 4
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AW: Apple iPad - der ideale mobile digitale Assistent für die Anwältin und den Anwalt ?
Datum:
30.08.2010 um 12:05 Uhr |
Die von Ihnen angesprochene Ordnereinteilung ist bereits möglich. Im Aktenanlagefenster gibt es das Feld „Unterordner E-Akte“. Dort können Sie festlegen, welche Unterordner schon bei Aktenanlage in der E-Akte zur Verfügung stehen sollen. Standardmäßig gibt es die Ordner „Außergerichtlich“ „Gerichtlich“ und „E-Mail“. Setzen Sie ein Häkchen neben den Ordnern, die übernommen werden sollen. Über den „3-Punkte-Knopf“ können Sie weitere Ordner zur Auswahl hinzufügen.
Später, z.B. beim Archivieren eines Word-Dokuments in die E-Akte, werden Ihnen diese Unterordner gleich beim Archiviervorgang angeboten.
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Herr Rüdebusch
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AW: Apple iPad - der ideale mobile digitale Assistent für die Anwältin und den Anwalt ?
Datum:
30.08.2010 um 13:52 Uhr |
Kurze Ergänzung dazu: heute kann man eine komplette Akte oder ein einzelnes Dokument an das iPad senden. Bei einem Unterordner funktioniert das (noch) nicht. Wir haben die Anregung aber gleich aufgenommen, so dass diese Funktion mit dem nächsten Update (voraussichtlich 02.09.10) verfügbar ist.
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Herr Theisen
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AW: Apple iPad - der ideale mobile digitale Assistent für die Anwältin und den Anwalt ?
Datum:
01.09.2010 um 09:15 Uhr |
Herr Schmidt, Herr Rüdebusch, herzlichen Dank! Die vorgeschlagene Einteilung scheint mir ausreichend zu sein. Dazu noch eine Anregung und eine Frage: Anregung: Warum nenen sie die vorhandenen Ordner nicht Korrespondenzteil und Prozessteil? (Ich glaube, dass das für Anwälte sehr gängige Einteilungen sind). Frage: Gibt es eine Möglichkeit, diese Einordnung nachträglich vorzunehmen? HT
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Herr Theisen
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AW: Apple iPad - der ideale mobile digitale Assistent für die Anwältin und den Anwalt ?
Datum:
03.09.2010 um 10:54 Uhr |
Erste ERfahrungen mit dem IPad:
erst einmal herzlichen Glückwunsch! Die Lexbank-Application ist fantastisch! Es ist genau die Mobil-Suite, die ich mir für mein Notebook lange gewünscht habe. Aber mit dem IPad ist es besser! Fantastisch wie schnell die Akten auf das IPad übertragen werden können. Das geht fast so schnell, wie Akten in eine Tasche einpacken! Wunderbar! Hatte auch gleich am ersten Tag eine Feuertaufe:
Jetzt kommt das "Gemeckere": Die Funktion, nur einzelne Dokumente aus einer Akte zu übertragen ist zu unpraktikabel. Vor allem deshalb, weil man die einzelnen Dokumente im DMS - Archiv auch mit Vorschau nicht immer leicht erkennen kann. Ich habe aber gesehen, dass ich auf dem IPad dann einen Wust von Dateien habe, die ich dort gar nciht haben will: Ganz toll: "Sendung ohne Kurzbrief". Hier ist die Möglichkeit, Dokumente im DMS - Archiv in Ordner zusammenfassen zu können hilfreich. Könnte man die Einstellung, die bei "Akte anlegen" vorhanden ist, auch noch bei "Akte ändern" anbieten? Dann wäre wichtig, dass alle Kommunikationsdateien mit der WebAkte in einen Extra-Ordner kommen. (Beim Senden einer Datei an die WebAkte entstehen im DMS ja zwei weitere Dateien!) Weiter würde ich mir wünschen, einzelne Dokumente in der E-Akte auf dem IPad leicht löschen zu können. Schließlich fehlt mir die Funktion, eine E-Akte wieder vom IPad entfernen zu können. Ganz schließlich eine Frage: Ich verstehe die Ordnung im Regal nicht. Mein Vorschlag: Wenn man das Jahr voran stellen würde, hätte man automatisch eine chronologische Ordnung. Ließe sich das machen? Alles in Allem: Großartige Funktionalität.
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Herr Theisen
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AW: Apple iPad - der ideale mobile digitale Assistent für die Anwältin und den Anwalt ?
Datum:
03.09.2010 um 15:46 Uhr |
Nachtrag zur "Meckerei" ich muss gleich los und wollte eine Akte anlegen, zu der ich die Dokumente bereits per E-Mail erhalten habe. Ich kann sie dann gleich im Zug bearbeiten. Akte anlegen mit "Ändern" ging nicht. Keine Ordnereinstellung möglich. Dann noch mal angelegt und: Ordner einstellen vergessen. Das sind die Probleme. Schön wäre, wenn man die Ordnereinstellung für die E-Akte in der E-Akte für alle Akten vornehmen könnte, damit man daran gar nicht mehr denken muss. HT
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